Koreanische Handakupunktur

Die Koreanische Handakupunktur wurde zwischen 1971 und 1975 von dem
Akupunkturarzt Yoo Tae Woo entwickelt.

Seine Theorie besagt, dass sich in unseren Händen das mikrokosmische Abbild unseres Körpers befindet.

Durch Stimulation der Akupunkturpunkte auf den Händen kann auf die Funktionen des Körpers Einfluss genommen werden.

Die Koreanische Handakupunktur hat sich mittlerweile weltweit als ausgezeichnet praktikables Mikrosystem etabliert. Innerhalb Koreas hat sie im Lehrplan der medizinischen Fakultäten ihren fixen Stellenwert.

Sie bietet gegenüber der klassischen Körperakupunktur Vorteile:

- einfache Erreichbarkeit der Hände – eine Entkleidung ist nicht notwendig
- schnelle Wirkung durch Stimulierung der sehr sensiblen Nervenendigungen an den Händen
- Vermeidung von Nebenwirkungen der Körperakupunktur wie Nadelkollaps
- keine Organverletzungen, Verletzungen und Hämatombildung

Die Behandlungsstufen der Koreanischen Handakupunktur:

1. Somatotopische Therapie
Die Körpervorderseite projiziert sich in die Handinnenfläche, die Körperrückseite auf den Handrücken. Auf Daumen, Zeige-, Mittel- Ring- und Kleiner Finger spiegeln sich unterschiedliche Extremitäten wider.

Die Handinnenfläche wird dem Yin zugeordnet, die Rückenfläche dem Yang. Da jede Hand beide Körperhälften repräsentiert, findet man jeden Punkt doppelt abgebildet.

2. Grund- und Basistherapie
Sie dient der Harmonisierung einer energetischen Dysbalance der inneren Organe.

3. Meridian- und Organtherapie
Diese Behandlungsweise kommt zum Einsatz, wenn die Somatotopische Therapie und Grundtherapie zu keinem Behandlungserfolg geführt hat.

Idealerweise und in ihrer Wirkung sich ergänzend kommt die Ohrakupunktur parallel zur Handakupunktur zum Einsatz.

Informationen zur Therapeutischen  Handreflexzonenmassage